LMU Studenten der Amerikanistik gegen Schließung

In einem offenen Brief an den bayerischen Ministerpräsidenten richten sich Studierende der Amerikanistik am Amerika-Institut der LMU gegen die Schließung des Amerika Hauses. Für viele von ihnen seien Besuche im Amerika Haus während der Schulzeit überhaupt erst Ansporn für ein amerikabezogenes Studium gewesen. Heute brauchen sie die Bibliothek für ihre Arbeit und besuchen die zahlreichen und einzigartigen Veranstaltungen. Sie fürchten, dass München nun für viele potenzielle Studenten der Amerikanistik unattraktiver werden könnte. „München wird seinen Ruf als Hochburg für Amerikawissenschaften verlieren. Ist das politisch gewollt?“

Das Amerika Institut ist, wie das Amerika Haus, eine Gründung der frühen Nachkriegszeit. Es hatte nicht zuletzt die Aufgabe, zur Demokratisierung deutscher Universitäten beizutragen und ist heute eine der bedeutendsten Institute zur Nordamerikaforschung der Bundesrepublik. Seine Spitzenleistungen in Forschung und Lehre wurden durch Förderungen seitens der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Exzellenzinitiative der LMU ausgezeichnet. Das AI hält regelmäßig Seminare und Konferenzen im Amerika Haus ab und hat einen Teil seines Bibliotheksbestand sowie das Melvin Lasky Center for Transatlantic Studies hier untergebracht.

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